Der Filmschnitt
Damit wir auch mal spannendere Zwischenergebnisse ins Netz legen können habe ich das Verzeichnis mit den Clips per Passwort geschützt.
Das berüchtigte erste Beispiel grandioser Schnittkunst steht natürlich weiter zur Verfügung.
Es ist soweit!!! Ich habe jetzt den engültigen Weg gefunden, unseren Unfug zu importieren! Für den Test habe ich eine miese Qualität verwendet, damit es nicht so lange dauert. Aber immerhin werdet Ihr mir jetzt den Bluebox-Effekt glauben
Aus dem Material der grossen Kamera habe ich mal einen Kloszenentest (13M) zusammengedreht. Das Timing ist nicht perfekt, aber bevor ich mich da verkünstele warte ich lieber auf die Daten der kleinen Kamera.
Q3 als Film
Der Quake-Film (~2.6M) zeigt meinen ersten Versuch, einen Video aus einer Q3-Sequenz zu machen. Schwierig ist das alles nicht, hier ein paar praktische Tastendefinitionen für die .q3a/baseq3/q3config.cfg:
bind F5 "g_synchronousClients 1; record demo" bind F6 "stoprecord" bind F7 "cg_draw2D 0; cg_drawgun 0" bind F8 "cg_draw2D 1; cg_drawgun 1" bind F9 "cl_avidemo 25" bind F10 "cl_avidemo 0"
Die Definitionen bedeuten dann folgendes:
F5 |
Fängt an, eine Demo mit dem Namen "Demo" aufzuzeichnen |
F6 |
Stoppt diese Aufzeichnung |
F7 |
Schaltet die Anzeige von Waffen und Status aus, damit das nicht auf dem Film landet |
F8 |
Schaltet die Anzeigen wieder an |
F9 |
Schreibt pro Sekunde 25 (!!) Screenshots nach .q3a/baseq3/screenshots |
F10 |
Stoppt den Screenshot-Wahnsinn wieder |
Die grobe Idee ist dann, eine gute Demo einzuspielen, dann den Status abzustellen, die Demo zu starten (/demo demo in der Konsole) und schnell F9 zu drücken. Danach schnell auf F10 hauen, der Rechner wird's Euch danken
Wenn man ffmpeg installiert (gibt's bei Marillat) kann man daraus folgendermassen einen Film machen:
mit mogrify -format jpg -gamma 2.2 *.tga alle Screenshots in JPEGs umwandeln
erster MPEG4-Pass: ffmpeg -b 2000 -i ./shot%04d.jpg -vcodec mpeg4 -pass 1 /tmp/q3.avi
- zweiter Pass genauso, statt 1 halt 2
Das -b X gibt die Bitrate an, je mehr desto besser. Die 2 Passes sind dazu da, dass er genauer an diese mittlere Bitrate anpassen kann, d.h etwas weniger Platz braucht. Ohne -gamma sehen die Farben in den JPEGs zwar richtig aus, im Film aber nicht. Da habe ich mit display die JPEG-Infos anzeigen lassen, bei mir stand da 2.2 und jetzt sieht's eher wie bei mir auf dem Bildschirm aus. Aber fragt mich Sachen, ob das bei Euch oder auf dem FS-Rechner auch stimmt...
Jetzt könnt Ihr mal ausprobieren, in welcher Situation Philipp und ich Faxen machen sollen. Die Zeit kann man mit dem Schnittprogramm ziemlich einfach strecken und stauchen, wir müssen also nicht unbedingt genau spielen. Den Krach müssen wir sowieso nachproduzieren...
Planung der Schnitttage
Abgesehen davon, dass ich ein Wort mit 3 gleichen Konsonanten hintereinander auf die Seite schreiben wollte, hab ich jetzt viel Zeit! Will heissen: Wir könnten mal Tage festlegen, an denen wir ein bisschen schnippeln! Sehr anbieten würde sich z.B. ein Wochenende! Wann habt ihr noch nichts im Kalender stehen? [Floh]
Es gibt da noch zwei Dinge, die den Schnitt noch blockieren:
- Fertiglesen der Doku zum Schnitt. Thimo ist langsam bei der Audio-Nachbearbeitung angekommen und wird mit seinem Urlaubsfilm schonmal weiterüben, solange noch nicht alles da ist
Woshty. Ist und bleibt eine Pfeife. Hat es immer noch nicht geschafft, die fehlenden Daten zu liefern, seine Erkenntnis "Oh, dann muss ich das wohl heute abend machen" ist nun auch schon zwei Wochen her
- der letzte Drehtag ist digitalisiert auf dem G5 angekommen. Wenn wir je wieder irgendetwas filmen wollen leihen wir uns gleich eine digitale Kamera...