BaWü ist die Abkürzung für Baden-Württemberg, was wiederum der Name eines Bundeslandes im Noch-Osten der Europäischen Union ist. Es wird bewohnt von Menschen mit dicken Bäuchen und schwarzen Hirnen, die zwei unterschiedlichen Ethnien angehören:

Badenser

heißen eigentlich Badener. Unterarten umfassen Kurpfälzer (überall da, wo die OEG hinfährt), Schwarzwälder (eigentlich Schwarzwähler, aber das führt in BaWü zu Verwechslungen), und Alemannen (das sind Leute, die Holzköpfe tragen. Häufig auch außerhalb der Fasnit). Der typische Badener ist stolz auf seinen guten Wein (Kaiserstuhl), sein vieles Geld, und die besten Autos der Welt, die zwar nicht von Badenern, aber in BaWü gebaut werden. Mitleidig blickt er auf den

Schwaben

Schwaben gibt es als Oberschwaben (vondralbra), Unterschwaben (die Ober-Schwaben schlechthin) und Franken, die lieber Schwaben wären. (in Heilbronn). Die Hauptstadt Oberschwabens ist Tuttlingen a.d.Alb, die Unterschwabens Ludwigsburg. Der berühmteste Ludwigsburger für die nächsten fünf Jahre ist zwar in Polen geboren, spricht aber perfektes Honoratioren-Schwäbisch. Das kommt daher, weil die schwäbischen Kinder alle Neigschmäggde verkloppen, bis die Schwäbisch können. Der typische Schwabe versteckt seinen guten Wein und sein vieles Geld, baut die besten Autos der Welt (Opel, VW) und bruddelt gern und viel über Badenser. Abgrundtiefen Hass hingegen empfindet er für die Bayern, weil die nix von Wein verstehen und auch mal eine 15 EUR-Flasche Spätburgunder nach zweimaligem Nippen angewidert wegstellen, weil des so fruchtig schmeckt (nicht lachen, ist mir wirklich passiert. Fünfzehn Euro!).

Von besonderem philologischen Interesse ist der schwäbische Dialekt, der bereits fünf Lautverschiebungen nur leicht beschädigt überstanden hat und bis heute landesweit mit großem Vergnügen genutzt wird. Nicht weniger als sechzehn Vokallaute machen Schwäbisch zu einem farbenfrohen, lebensbejahenden Dialekt der allerdings nicht leicht zu erlernen ist (man denke an den musculus dorsa-fascialis minoris, der nur durch frühkindliches Sprachtraining ausreichend entwickelt werden kann, um das schwäbische u:a:: (vgl. schd'u:a::g|d mit verschlucktem, aber vernehmbaren Finallaut, der Mund ist am Ende des Wortes geöffnet). Die oberschwäbische Unterart des Dialektes hat sich in der Abgeschiedenheit eisigen Alb-Karstes allerdings derart vom Deutschen entfremdet, dass der Reisende aus nördlicheren Gefilden (Linie Saarbrücken-Nürnberg) zunächst einige Wochen im Unterland verbringen sollte, bevor er die beschwerliche und gefährliche Reise über den Eichelberg wagt.

Teufelskreis

Damit sind wir bei einer weiteren Kuriosität: Mitten in Ba-Wü liegt abgekapselt, von Schwaben umzingelt, eine mittelgroße Stadt, die von sich selbst behauptet, die Hauptstadt Ba-Wüs zu sein, deren Einwohner sich jedoch in Sprache, Kleidung und Geruch vom Rest der Landesbevölkerung völlig unterscheiden. Die Baden-Schwabener haben sich die Verblendung dieser selbstgefälligen Randgruppe zu Nutze gemacht und schicken seit fünfzig Jahren alle vier Jahre die größten Döösköppe (schwäb: Halbdaggl) als Volksvertreter in diese Stadt, damit man außerhalb von Stuttgart in Ruhe sein Viertele schlotza koa: ohne sich Gedanken machen zu müssen, wohin man nur all das Geld stecken soll.

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